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Unna: Neuer Minette-Pötter-Park fast fertig

Aus einem alten Parkplatz wird ein Spielplatz mit Kletterturm und Wasserstellen. Nur eine kaputte Mauer verzögert den Abschluss im Zentrum von Unna (Nordrhein-Westfalen).

In der Innenstadt von Unna (Nordrhein-Westfalen) gibt es bald einen neuen Ort zum Entspannen und Spielen. Der Minette-Pötter-Park ist fast fertig. Wo früher Autos parkten, gibt es jetzt einen sogenannten Piko-Park. Die Bürger der Stadt durften 2023 selbst mitentscheiden, was dort entstehen soll. Das Ergebnis ist eine Mischung aus Spielplatz, Erholungsfläche und Parkplätzen für Anwohner und Menschen mit Behinderung.

Auf dem Spielplatz gibt es einen großen Kletterturm mit Rutsche, den die Menschen in Unna als Favoriten gewählt haben. Außerdem können Kinder mit Wasser spielen, und ein neuer Trinkbrunnen sorgt an heißen Tagen für Abkühlung. Die Stadt hat darauf geachtet, dass man den Park gut mit Rollstühlen oder Rollatoren befahren kann. Zudem wurden spezielle Pflastersteine verbaut, damit Regenwasser besser im Boden versickern kann.

Auch der angrenzende Garten Mille Fiori wird neu gemacht. Bisher war die Fläche mit Bauzäunen abgesperrt, um die Bäume und Bänke vor dem Baustellenlärm und Dreck zu schützen. Diese Zäune fallen jetzt. Die Stadt will den Garten nicht genau so wiederherstellen, wie er früher war. Stattdessen kommen pflegeleichte Stauden, damit die Grünfläche dauerhaft schön bleibt und die Stadtverwaltung sie gut pflegen kann.

Ein Problem gibt es jedoch an der Schulstraße. Dort gibt es eine Bruchsteinmauer, die den Park abgrenzt. Im Dezember 2025 war ein Auto gegen die Mauer geprallt. Zuerst dachte man, man könne den Schaden einfach flicken. Doch eine Prüfung der Statik hat gezeigt, dass die gesamte Stützmauer ersetzt werden muss, damit sie nicht einstürzt. Die neue Mauer aus grünem Sandbruchstein soll im September fertig sein. Die Lieferzeiten für die Steine verzögern den Abschluss des gesamten Projekts leicht.

Das Ganze kostet bis jetzt etwa 470.000 Euro (Stand Juli 2026). Die Stadt Unna muss aber nicht alles selbst bezahlen, da sie Fördermittel bekommt. Wie viel die Stadt am Ende genau aus eigener Tasche zahlen muss, ist noch nicht bekannt.

Für die Autofahrer gibt es gute und schlechte Nachrichten: Die Wilhelm-Sternfeld-Gasse wird früher als geplant wieder frei. Wer jedoch über die Schul- und Klosterstraße fahren will, muss weiterhin mit Sperrungen rechnen. Diese bleiben bis zum Ende der Bauarbeiten bestehen.

Quelle: Unna – zur Originalmeldung

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