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Umweltminister besucht Hochwasserschutz in Arnstadt

Copyright und Urheber siehe Wipfratal

Thüringens Umweltminister Tilo Kummer hat sich in Arnstadt die neue Ausrüstung der Feuerwehr angesehen. Die Stadt setzt auf bessere Vorbereitungen gegen Starkregen.

Umweltminister Tilo Kummer hat seine Sommertour in Arnstadt (Thüringen) beendet. Er besuchte das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr, um zu sehen, wie sich die Stadt gegen Hochwasser und Starkregen schützt. In Arnstadt übernimmt die Feuerwehr auch die Aufgaben der Wasserwehr.

Zusammen mit der Ersten Beigeordneten Diana Machalett und Stadtbrandmeister Stefan Jäger schaute sich der Minister die neue Technik an. Es gab eine Vorführung, bei der ein mobiles Hochwasserschutzsystem gezeigt wurde. Der Minister packte selbst mit an und testete die neue Sandsackfüllmaschine.

Die Stadt hat für die Ausrüstung im Jahr 2024 insgesamt 25.000 Euro von der Thüringer Aufbaubank bekommen. Mit dem Geld wurden eine Sandsackfüllmaschine, ein mobiles Hochwasserschutzsystem, ein Notstromaggregat und ein Transportanhänger gekauft. Diana Machalett betonte, dass diese Investitionen wichtig seien, um die Folgen von Starkregen besser in den Griff zu bekommen.

Stadtbrandmeister Stefan Jäger erklärte, dass die Feuerwehr jetzt auch die Pegelstände der Flüsse Gera und Wipfra genau beobachtet. So kann man merken, wenn das Wasser steigt, bevor es zu spät ist.

Minister Kummer warnte, dass es in Thüringen künftig öfter zu solchen Wetterlagen kommen werde. Deshalb helfe das Land den Städten bei der Vorbereitung. Er lobte die Organisation der Feuerwehr und dankte den Ehrenamtlichen.

Zusätzlich arbeitet Arnstadt mit anderen Gemeinden im Gebiet der Wipfra an einem gemeinsamen Konzept. Ziel ist es, den Schutz vor Hochwasser und Starkregen in der ganzen Region weiter zu verbessern.

Quelle: Wipfratal – zur Originalmeldung

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