Ulmer Zoll zeigt Arbeit bei Tag der Offenen Tür
Das Wetter war am Sonntag ideal, als der Zoll aus Ulm (Baden-Württemberg) seine Arbeit der Öffentlichkeit präsentierte. Von 10.00 bis 18.00 Uhr verwandelte sich das Gelände der ehemaligen Jet-Tankstelle an der B10 bei Dornstadt in einen großen Informationsstand. Insgesamt kamen etwa 2.500 Besucher, viele davon waren Familien mit Kindern.
Die Beamten zeigten den Gästen, wie sie im Alltag arbeiten. Es gab Vorführungen mit Einsatz- und Spürhunden und die Besucher konnten sehen, wie Schwarzarbeitskontrollen ablaufen. An Infoständen erklärten die Mitarbeiter, welche Waren man aus dem Ausland mitbringen darf und wie Verbrauchsteuern funktionieren. Zudem konnten die Besucher beschlagnahmte Waren und kuriose Fundstücke aus Schmuggelversuchen bestaunen.
Besonders das Röntgen-Team sorgte für Aufmerksamkeit. Die Experten erklärten die mobile Großröntgenanlage und zeigten, wie Schmuggelware in versteckten Hohlräumen entdeckt wird. Die Gäste durften sogar selbst mit dem SCAN-Van experimentieren. Ein weiteres Team präsentierte die Spezialfahrzeuge und die Ausrüstung, die im täglichen Dienst genutzt wird.
Auch für die jüngeren Gäste war gesorgt. Kinder durften in den Streifenwagen sitzen, Fotos machen oder ihr Wissen bei einem Zoll-Quiz testen. Das Technische Hilfswerf unterstützte die Veranstaltung mit Verpflegung, Grillwürstchen und Eis. Gleichzeitig zeigte das THW seine eigenen Fahrzeuge und Geräte.
Der Tag verlief ohne größere Probleme. Die Sicherheitsleute meldeten keine besonderen Vorkommnisse. Auch die Erste-Hilfe-Station hatte kaum zu tun und musste lediglich ein Pflaster kleben.
Ein kleiner Teil des Tages ist noch offen: Die Gewinner des Zoll-Quiz müssen noch ausgelost werden. Auf den ersten Preis wartet eine Bootfahrt mit dem Zoll auf dem Bodensee.