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Ulm: Vier Autos in Massenkarambolage verwickelt

Ein Autofahrer geriet auf der L265 auf die falsche Seite und löste eine Kettenreaktion aus. Eine Frau wurde leicht verletzt.

Es war kurz vor drei Uhr nachmittags, als es auf der L265 in Ulm (Baden-Württemberg) krachte. Ein 59-jähriger Mann fuhr mit seinem Dacia von Schwendi-Schönebürg in Richtung Gutenzell-Hürbel. Plötzlich kam er mit seinem Wagen aus einem noch ungeklärten Grund auf die Gegenspur.

Dort kam ihm ein Seat Kombi entgegen, den eine 41-jährige Frau steuerte. Die beiden Autos prallten mit den linken Vorderseiten zusammen und wurden durch den Aufprall zurückgeschleudert. Dabei krachte der Seat gegen einen doppelachsigen Anhänger, den ein Mercedes zog. Der Schlag war so heftig, dass beide Achsen des Anhängers einfach herausgerissen wurden.

Doch das war noch nicht alles. Der Seat Kombi prallte kurz darauf noch gegen einen weiteren entgegenkommenden Seat Leon. Am Ende standen vier Fahrzeuge auf der Landstraße. Nur der Mercedes kam ohne Schaden davon. Alle anderen Autos waren so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten.

Die 41-jährige Fahrerin des Seat Kombi wurde leicht verletzt. Die Retter brachten sie in eine Klinik. Die anderen Beteiligten, zwei junge Leute im Alter von 21 und 23 Jahren sowie der 59-jährige Fahrer des Dacia, blieben unverletzt.

Die Polizei Ochsenhausen nahm den Unfall auf. Während die Beamten arbeiteten und die Wracks geborgen wurden, blieb die L265 bis 16.30 Uhr komplett gesperrt. Wie hoch der Gesamtschaden ist, steht noch nicht fest.

Ob und inwieweit sich der 59-jährige Fahrer strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizeipräsidium Ulm – zur Originalmeldung

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