Ulm: Teurer Tuning-Fehler bei Polizeikontrolle
Kurz vor 1.45 Uhr hielten Polizeibeamte einen 28-jährigen Mann auf der B492 zwischen Schelklingen und Blaubeuren (Landkreis Alb-Donau, Baden-Württemberg) an. Bei der Kontrolle schauten sich die Beamten den Pkw genauer an. Dabei bemerkten sie, dass an dem Wagen technische Änderungen vorgenommen worden waren.
Der Fahrer hatte ein anderes Fahrwerk eingebaut und an der Hinterachse Distanzscheiben montiert. Zwar konnte der Mann für beide Teile die nötigen Papiere, also eine ABE und ein Teilegutachten, vorlegen. Das Problem war jedoch die Kombination: Er hatte die beiden Änderungen nicht gemeinsam durch einen Gutachter abnehmen lassen.
Damit der Mann auch in Zukunft mit seinem Auto fahren darf, muss er nun handeln. Er muss den Wagen entweder wieder umbauen oder eine entsprechende Abnahme organisieren. Nur so ist sichergestellt, dass die Verkehrssicherheit nicht gefährdet ist.
Für den Fahrer wird der Tuning-Spaß nun teuer. Die Polizei hat eine Anzeige erstattet. Der Mann muss daher mit einem Bußgeld von mindestens 70 Euro rechnen.
Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor illegalem Tuning. Wer Teile ohne richtige Zulassung einbaut, geht ein Risiko im Straßenverkehr ein und muss mit rechtlichen sowie finanziellen Folgen rechnen. Die Beamten raten dazu, nur Produkte mit gesetzeskonformen Papieren zu kaufen.