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Ulm: Senior durchschaut Betrugsmasche am Telefon

Ein Betrüger versuchte einen Mann mit einer erfundenen Notlage auszunehmen. Der Senior blieb jedoch wachsam und verhinderte so den Geldverlust.

Am Vormittag klingelte das Telefon eines Mannes. Als er abhob, hörte er eine Stimme, die behauptete, aus einer Notaufnahme eines Krankenhauses anzurufen. Der Unbekannte erzählte ihm, seine Tochter hätte einen schweren Unfall gehabt und benötige Hilfe.

Der Anrufer nutzte eine Telefonnummer mit der Vorwahl 0033, was auf einen Anschluss in Frankreich hindeutet. Doch der Senior ließ sich nicht einschüchtern. Er erkannte sofort, dass es sich um einen Betrug handelte, und ignorierte den Anrufer einfach. Da er nicht auf die Masche hereinfiel, floss auch kein Geld an die Betrüger.

Kurz darauf ging der Mann zum Polizeiposten in Bad Schussenried (Baden-Württemberg) und erstattete Anzeige. Die Beamten haben die Ermittlungen aufgenommen, um den Verursacher zu finden.

Die Polizei aus Ulm (Baden-Württemberg) nutzt den Vorfall, um vor ähnlichen Maschen zu warnen. Betrüger suchen oft gezielt nach Namen in Telefonbüchern, die auf ältere Menschen hindeuten. Die Beamten raten deshalb, misstrauisch zu sein, wenn am Telefon Druck aufgebaut wird oder Geld gefordert wird. Am besten legt man sofort auf und ruft selbst die 110 an, um die Sache zu prüfen.

Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Polizeipräsidium Ulm – zur Originalmeldung

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