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Ulm: Polizei stoppt gefährliche Fahrt im Opel

In der Biberacher Straße kontrollierte die Polizei am Vormittag mehrere Autos. In einem Opel saßen fast alle Insassen ohne Gurt.

Zwischen 10 Uhr und 12 Uhr war die Polizei in Ulm (Baden-Württemberg) in der Biberacher Straße im Einsatz. Die Beamten stoppten dort mehrere Fahrzeuge, weil viele Fahrer die Verkehrsregeln missachteten.

Besonders gefährlich war eine Fahrt in einem Opel. Als die Polizisten das Auto anhielten, stellten sie fest, dass fast niemand im Wagen gesichert war. Auf der Rückbank saßen zwei Kinder in Kindersitzen, die aber nicht richtig festgeschnallt waren. Auch der Beifahrer und eine weitere Mitfahrerin hatten ihren Gurt nicht angelegt. Nur der Fahrer war gesichert.

Neben den Gurt-Sündern gab es noch zwei weitere Fälle. Hier waren die Fahrer so sehr mit ihrem Handy beschäftigt, dass sie abgelenkt waren. Die Polizei stoppte die Wagen, bevor es zu einem Unfall kam.

Die Beamten führten mit allen Beteiligten belehrende Gespräche. Je nach Verstoß wurden die Menschen angezeigt oder bekamen eine kostenpflichtige Verwarnung. Die Handynutzer müssen nun mit einem Bußgeld von 100 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen.

Die Polizei erinnert daran, dass ein Aufprall mit 50 km/h wie ein Sturz aus zehn Metern Höhe wirkt. Wer das Handy am Steuer nutzt, fährt bei diesem Tempo bereits nach einer Sekunde Ablenkung 14 Meter blind.

Quelle: Polizeipräsidium Ulm – zur Originalmeldung

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