Ulm: Polizei nimmt zu schnellen E-Scooter beschlagnahmt
Gegen 15 Uhr stoppte eine Polizeistreife in Ulm (Baden-Württemberg) einen Mann in der Römerstraße. Den Beamten war sofort aufgefallen, dass der E-Scooter viel zu schnell fuhr. Um die Geschwindigkeit zu prüfen, fuhren die Polizisten mit ihrem Wagen hinter dem Mann her. Auf dem Tacho des Streifenwagens konnten sie eine Geschwindigkeit von rund 45 km/h ablesen.
Bei der anschließenden Kontrolle kamen weitere Probleme ans Licht. Der E-Scooter war zwar versichert und für maximal 20 km/h zugelassen. Der 38-jährige Fahrer gab jedoch selbst zu, dass das Gefährt eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 65 km/h erreichen kann.
Zudem stellte sich heraus, dass der Mann keinen Führerschein besitzt. Die Polizei nahm den E-Scooter deshalb direkt mit und sicherte ihn als Beweismittel.
Jetzt warten mehrere Anzeigen auf den Fahrer, unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Ob und inwieweit sich der Mann strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung. Die Ermittlungen dauern an.