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Ulm: Niesanfall führt zu Frontalcrash auf B19

Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit führte zu einem Unfall mit drei Fahrzeugen. Ein Niesanfall brachte einen Fahrer in den Gegenverkehr.

Gegen 11 Uhr war ein 49-jähriger Mann mit seinem Ford Transit auf der B19 in Ulm (Baden-Württemberg) unterwegs. Er fuhr von Herbrechtingen in Richtung Heidenheim. Plötzlich geriet der Klein-Lkw auf die linke Fahrspur und kam frontal mit einem Audi zusammen. Die 29-jährige Fahrerin des Autos konnte in letzter Sekunde nicht mehr ausweichen.

Ein 64-jähriger Mann fuhr mit seinem Wohnmobil direkt hinter dem Ford. Als es zum Crash kam, musste er schnell reagieren, um nicht ebenfalls in die Fahrzeuge zu rasen. Dabei prallte er gegen die Leitplanken.

Die Retter brachten den Ford-Fahrer und die Audi-Fahrerin in eine Klinik. Beide hatten leichte Verletzungen. Der Fahrer des Wohnmobils blieb glücklicherweise unverletzt.

An den Autos entstand ein hoher Schaden. Der Audi wurde am schlimmsten getroffen, hier schätzt man den Schaden auf 35.000 Euro. Beim Ford sind es etwa 15.000 Euro. Beide Wagen mussten abgeschleppt werden. Das Wohnmobil war noch fahrbereit, erlitt aber einen Schaden von rund 2.000 Euro.

Die Feuerwehr Heidenheim und die Straßenmeisterei mussten die Fahrbahn von ausgelaufenen Betriebsstoffen reinigen. Deshalb war die Bundesstraße für einige Zeit komplett gesperrt. Erst kurz nach 12.40 Uhr gaben die Beamten die Strecke wieder frei.

Die Polizei Giengen hat die Ermittlungen aufgenommen. Nach ersten Erkenntnissen musste der Fahrer des Ford wohl niesen und kam dadurch auf die falsche Seite.

Ob und inwieweit sich der Fahrer strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizeipräsidium Ulm – zur Originalmeldung

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