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Ulm: Lkw-Fahrer setzt zurück und rammt Harley

Ein Zusteller übersah beim Rückwärtsfahren in der Hauptstraße einen Motorradfahrer. Die Maschine wurde schwer beschädigt.

Es war kurz nach halb elf Uhr morgens in Ulm (Baden-Württemberg). Ein Mann war mit seinem Renault Klein-Lkw in der Hauptstraße in Richtung Baustetten unterwegs. Als er an einer Lieferanschrift vorbeikam, bremste er seinen 3,5-Tonner ab. Er wollte ein Stück zurücksetzen, um vermutlich besser an die Lieferadresse zu kommen.

In diesem Moment kam von hinten ein 31-jähriger Motorradfahrer mit seiner Harley herangefahren. Der Lkw-Fahrer übersah den Biker beim Rückwärtsfahren offenbar komplett. Er stieß mit dem Renault gegen das Motorrad, sodass sowohl der Fahrer als auch die Maschine zur Seite kippten.

Glücklicherweise blieb der 31-Jährige bei dem Zusammenstoß unverletzt. Die Polizei Laupheim nahm den Unfall auf. An der Harley entstand ein hoher Sachschaden von etwa 10.000 Euro, weshalb das Motorrad abgeschleppt werden musste. Am Klein-Lkw liegt der Schaden bei rund 1.000 Euro, das Fahrzeug blieb fahrbereit.

Die Polizei erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass das Rückwärtsfahren besonders gefährlich ist. Rückspiegel und Kameras allein reichen oft nicht aus, da die Sicht stark eingeschränkt ist. Wer zurücksetzt, muss zwingend auch über die Schulter schauen, um andere Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden.

Die Ermittlungen zu dem Vorfall sind bereits abgeschlossen.

Quelle: Polizeipräsidium Ulm – zur Originalmeldung

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