Ulm: Lkw-Fahrer mit kaputtem Laster gestoppt
Gegen 12 Uhr war ein 7,5-Tonnen-Lkw der Marke MAN auf der B30 bei Ulm (Baden-Württemberg) unterwegs. Die Verkehrspolizei Laupheim hielt den 25-jährigen Fahrer an, um das Fahrzeug zu kontrollieren. Dabei machten die Beamten eine unangenehme Entdeckung: Der Aufbau des Lasters war an mehreren Stellen gebrochen.
Doch nicht nur das Fahrzeug war in einem schlechten Zustand. Auch die Waren auf den Paletten waren nicht gesichert. Die Beamten entschieden sofort, dass der Lkw so nicht weiterfahren darf. Die geplante Auslieferung der Waren wurde dadurch gestoppt. Der junge Fahrer musste den Wagen direkt zu seiner Firma in der Nähe zurückbringen.
Für den Fahrer wird der Einsatz teuer. Wegen der fehlenden Ladungssicherung muss er mit einem Bußgeld von mindestens 60 Euro rechnen. Zudem bekommt er einen Punkt in Flensburg.
Auch der Chef der Firma wird zur Kasse gebeten. Da er die Fahrt mit dem unsicheren Fahrzeug angeordnet oder zumindest zugelassen hat, droht ihm ein Bußgeld von 270 Euro und ebenfalls ein Punkt im Fahreignungsregister.
Die Ermittlungen dauern an.