Ulm: Große Baustelle am Ehinger Tor ab 31. Juli
Rund um das Ehinger Tor (Ulm, Baden-Württemberg) wird es ab dem 31. Juli 2026 extrem unruhig. Mehrere Baustellen starten gleichzeitig: Die Haltestelle wird komplett umgebaut, Leitungen in der Erde werden erneuert und auch am historischen Tor selbst wird gearbeitet. Das bedeutet für alle, die dort durchwollen, dass sich die Wege ändern.
Besonders hart trifft es die Nutzer der Straßenbahn. Die Linien 1 und 2 fahren vom 1. August bis zum 11. September nicht auf Schienen, sondern mit Ersatzbussen. Wer stadteinwärts fährt, steigt an Steig A aus. In Richtung Westen oder stadtauswärts gibt es einen provisorischen Ersatzsteig E in der Neuen Straße, direkt auf Höhe des Universum-Centers. Dort halten auch die Regionalbusse, die sonst Steig F nutzen.
Auch Autofahrer und Radfahrer müssen planen. Damit die Ersatzbusse schneller durchkommen, wird die Ampel an der Kreuzung Schillerstraße und Zinglerstraße abgeschaltet. Die Kreuzung ist für Autos und Räder zwischen der südlichen und nördlichen Schillerstraße komplett gesperrt. Nur Fußgänger dürfen hier noch rüber.
Ab dem 3. August kommen weitere Einschränkungen in der Neuen Straße hinzu, weil Leitungen verlegt werden. Hier bleiben zwar zwei Fahrspuren auf Höhe der Schillerstraße offen, aber die Straße muss komplett gequert werden. Am Bismarckring wird ein alter Schacht saniert, weshalb die Straße dort abschnittsweise auf nur eine Spur eingeengt wird. Das zieht sich bis Ende Oktober 2026 hin.
Für Radfahrer gibt es Umleitungen über die Beyerstraße, Hauffstraße oder den Kobelgraben, da auch Teile am Donauradweg und Ziegelländeweg wegen der neuen Adenauerbrücke zu sind. Wer den Zick-Zack-Steg nutzt, muss vom 24. bis 30. August einen Bogen über Neu-Ulm machen.
Die Taxifahrer werden ebenfalls verschoben: Die beiden Stellplätze am Ehinger Tor ziehen vom 28. Juli bis zum 14. September in die Ehinger Straße.
Die Stadt möchte mit den Maßnahmen die sogenannte Glacisroute vorbereiten. Das soll später eine bessere Verbindung für Fußgänger und Radfahrer zwischen der Donau und der Kienlesbergbastion werden. Wer genau wissen will, wie es aktuell aussieht, kann die Webcams der Stadt oder die App "ulm baut um" nutzen. Weitere Informationen gibt es unter swu.de/bau-nahverkehr.
Quelle: Ulm – zur Originalmeldung