Ulm: Frau drängelte und verursachte Auffahrunfall
Gegen 7.30 Uhr war eine 38-jährige Frau mit ihrem Mercedes von Stuttgart in Richtung Ulm (Baden-Württemberg) unterwegs. Vor ihr fuhr ein 51-jähriger Mann mit einem Ford Transit auf der linken von drei Fahrstreifen. Da der Mann bremsen musste, prallte die Frau mit ihrem Wagen in das Heck des Transporters. Sie war wohl zu dicht aufgefahren.
Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Der Mercedes war jedoch so stark beschädigt, dass er nicht mehr fahren konnte. Ein Abschlepper musste das Auto vom Weg räumen. Der Schaden am Mercedes wird auf 30.000 Euro geschätzt, beim Ford Transit auf etwa 3.000 Euro.
Während die Polizei den Unfall aufnahm, meldeten sich mehrere Zeugen bei der Verkehrspolizei Mühlhausen. Die Menschen hatten die Fahrweise der Frau bereits vor dem Unfall beobachtet. Sie soll schon seit der Anschlussstelle Aichelberg andere Fahrer gedrängelt haben. Dabei habe sie immer wieder die Lichthupe benutzt und sei sehr dicht auf andere Autos aufgefahren, vor allem auf der linken Spur.
Die Polizei ermittelt nun gegen die Fahrerin wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung. Ob und inwieweit sie sich strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.