Ulm: Betrunkener Fahrer rast durch die Stadt
Gegen 21.50 Uhr passierte ein 54-jähriger Mann in Ulm (Baden-Württemberg) eine Reihe von Missgeschicken. Er war mit seinem VW Caddy in der Bahnhofstraße unterwegs, als er plötzlich nach links von der Straße abkam. Dabei prallte er vor einem Geschäft gegen einen Blumentopf. Anstatt anzuhalten, fuhr der Mann einfach weiter in Richtung Brückenstraße.
Kurz darauf passierte das Gleiche in der Hauptstraße. In einem Kreisverkehr kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und krachte gegen die Palisaden eines Restaurants. Auch nach diesem Zusammenstoß hielt er nicht an, sondern setzte seine Fahrt fort.
Das Ende der Fahrt kam dann auf der Querspange zur B10. In einer Linkskurve zur Auffahrt in Richtung Uhingen kam der Fahrer erneut von der Straße ab und stieß gegen einen Maschendrahtzaun. Nach diesem dritten Aufprall war sein VW so stark beschädigt, dass er nicht mehr weiterfahren konnte. Ein Abschlepper musste den Wagen bergen.
Als die Beamten der Polizei Uhingen den Mann befragten, stellte sich heraus, dass er Alkohol getrunken hatte. Zudem gab er zu, Medikamente genommen zu haben, die ihn beim Fahren beeinträchtigt haben könnten. Wegen dieser Kombination musste er in einer Klinik eine Blutprobe abgeben.
Am VW entstand ein Sachschaden von etwa 7.000 Euro. Wie hoch der Schaden an den Blumentöpfen, den Palisaden und dem Zaun ist, muss noch ermittelt werden. Die Staatsanwaltschaft prüft nun, ob dem Mann der Führerschein entzogen wird.
Die Ermittlungen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.