Ulm: Betrunkener Fahrer mit Sprinter verunfallt
Es war kurz nach 12.30 Uhr, als ein 57-jähriger Mann mit seinem Sprinter und einem Anhänger auf der B492 in Ulm (Baden-Württemberg) unterwegs war. Er fuhr von Giengen in Richtung Hermaringen. Plötzlich kam er mit seinem Gespann nach rechts von der Fahrbahn ab und krachte gegen die Leitplanken.
Durch den Aufprall geriet das Fahrzeug ins Schlingern. Schließlich kippte der Anhänger um. Während der Fahrer selbst unverletzt blieb, zog sich sein 30-jähriger Beifahrer leichte Verletzungen zu.
Als die Polizei Giengen den Unfall aufnahm, fiel den Beamten auf, dass der Fahrer wohl getrunken hatte. Ein Test bestätigte den Verdacht: Der Alkoholwert lag deutlich über dem Erlaubten. Deshalb musste der Mann seinen Führerschein sofort abgeben.
Die Folgen für andere Autofahrer waren spürbar. Die Bundesstraße musste komplett gesperrt werden, damit die Polizei den Unfall aufnehmen und die Fahrbahn reinigen konnte. Auch die Straßenmeisterei war im Einsatz, um die Trümmer zu beseitigen.
Das Geld ist ebenfalls weg: Der Schaden am Sprinter und dem Anhänger wird auf etwa 6.000 Euro geschätzt. Die beschädigten Leitplanken und die Fahrbahn kosten die Allgemeinheit weitere 5.000 Euro.
Ob und inwieweit sich der Fahrer strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.