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Ulm: Ausweichmanöver führt zu Autounfall bei Herbrechtingen

Eine falsch abgebogene Autofahrerin löste eine Kettenreaktion aus. Ein ausweichender Fahrer rammte schließlich ein stehendes Auto.

Es war gegen 18 Uhr, als eine 53-jährige Frau mit ihrem VW Golf auf der B19 in Ulm (Baden-Württemberg) unterwegs war. Sie kam von der Anschlussstelle der A7 und fuhr in Richtung Herbrechtingen. An der Einmündung zur Giengener Straße wollte sie nach links abbiegen. Dabei übersah sie wohl die Autos, die ihr entgegenkamen.

Ein 29-jähriger Mann fuhr ihr gerade mit seinem Mercedes entgegen. Er hatte Vorrang. Um den Zusammenstoß mit dem VW Golf zu verhindern, bremste er stark und lenkte sein Auto nach rechts aus. Dabei überfuhr der Mercedes eine Verkehrsinsel und kam von der Straße ab.

Kurz darauf knallte es. Der Mercedes prallte gegen einen Opel Astra, der an der Einmündung zur B19 stand. In dem Wagen saß ein 24-jähriger Mann. Er wurde bei dem Aufprall leicht verletzt und musste in eine Klinik gebracht werden. Ein direkter Unfall zwischen dem VW Golf und dem Mercedes passierte glücklicherweise nicht.

Die Polizei aus Giengen nahm den Unfall auf. Abschlepper mussten die beschädigten Autos von der Straße holen. Der Schaden an dem Mercedes und dem Opel wird auf jeweils 6.000 Euro geschätzt. Wegen der Bergungsarbeiten war der Verkehr zeitweise behindert. Gegen 19.30 Uhr war die Straße wieder frei.

Die Ermittlungen zu dem Vorfall sind beendet.

Quelle: Polizeipräsidium Ulm – zur Originalmeldung

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