Ulm: Auffahrunfall schiebt vier Autos zusammen
Es war gegen 18.30 Uhr in Ulm (Baden-Württemberg), als sich die Autos in Fahrtrichtung München in einer Kolonne bewegten. An der Stelle Hohenstadt wurde der Verkehr langsamer. Ein 40-jähriger Fahrer in einem Audi musste deshalb abbremsen. Die beiden Autos hinter ihm reagierten schnell und hielten ebenfalls an.
Doch die letzte Fahrerin in der Reihe, eine 36-Jährige, bemerkte die Situation offenbar zu spät. Sie prallte mit voller Wucht auf das Heck des Autos vor ihr. Durch den Aufprall wurden insgesamt vier Fahrzeuge zusammengeschoben.
Der Unfall hinterließ eine lange Spur der Zerstörung. Drei der Autos waren so stark beschädigt, dass sie nicht mehr aus eigener Kraft vom Weg kamen. Die Besitzer mussten die Fahrzeuge abschleppen lassen. Insgesamt schätzen die Experten den Sachschaden auf etwa 30.000 Euro.
Die Polizei hat den Unfall aufgenommen. Ob und inwieweit sich die Fahrerin strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.