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Ulm: 20-Jähriger täuschte Unfallflucht vor

Ein junger Mercedes-Fahrer wollte die Polizei über einen Unfall in Ulm täuschen. Doch ein Zeuge durchkreuzte seine Pläne.

Alles begann am Sonntag, den 12. Juli. Der Besitzer eines Mercedes GLE ging zur Polizei in Giengen und zeigte eine Unfallflucht an. Er behauptete, jemand anderes sei gegen sein Auto gefahren und dann abgehauen.

Doch die Ermittler erhielten einen Hinweis aus der Bevölkerung, der ein ganz anderes Bild zeichnete. Ein Zeuge beobachtete, was in der Nacht tatsächlich passiert war. Gegen 2.30 Uhr war der 20-Jährige in der Brunnenstraße in Richtung Mergelstetter Straße (Ulm, Baden-Württemberg) unterwegs. Dabei fuhr er offenbar zu schnell. Er verlor die Kontrolle über den Wagen, kam nach rechts von der Straße ab und krachte mit dem Mercedes gegen einen Baumstamm.

Besonders gefährlich wurde die Situation für zwei Passanten. Die beiden Fußgänger mussten laut dem Zeugen zur Seite springen, damit sie nicht vom Auto erfasst wurden. Nach dem Aufprall verschwand der junge Fahrer mit seinem Wagen vom Tatort. Er parkte das beschädigte Auto an der Stelle in der Brunnenstraße, die er später bei der Polizei als Ort der Unfallflucht angegeben hatte.

Die Polizei hat nun die Ermittlungen gegen den 20-Jährigen aufgenommen. Ihm wird vorgeworfen, eine Straftat vorgetäuscht zu haben. Die Beamten suchen nun nach weiteren Zeugen. Vor allem die beiden Fußgänger, die dem Auto knapp entgingen, sollen sich unter der Telefonnummer 07322/9653-0 melden.

Ob und inwieweit sich der junge Mann noch weiterer Straftaten gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizeipräsidium Ulm – zur Originalmeldung

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