Ukrainische Geflüchtete aus Bechhofen besuchen Bayerischen Landtag
Insgesamt 33 Menschen aus Bechhofen (Landkreis Ansbach, Bayern) fuhren nach München. Die meisten von ihnen sind Geflüchtete aus der Ukraine. Die Reise war Teil eines Projekts zur Integration und zur Bewältigung von Traumen. Das Projekt „Bechhofen hilft“ ist ein Zusammenschluss verschiedener Organisationen aus der Marktgemeinde.
Die Organisation der Fahrt übernahm die BRK Bereitschaft Bechhofen. In dieser Gruppe gibt es einen eigenen Bereich, in dem ausschließlich ukrainische Geflüchtete mitarbeiten. Sie unterstützen dort die Fachdienste für Technik, Sicherheit und die Verpflegung. Mit dem Ausflug soll den Betroffenen geholfen werden, besser am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und zu verstehen, wie die Demokratie in Deutschland funktioniert.
In München besuchte die Gruppe auf Einladung des Landtagsabgeordneten Helmut Schnotz das Maximilianeum. Die Teilnehmer bekamen eine ausführliche Führung durch das Gebäude. Helmut Schnotz erklärte ihnen, welche Aufgaben der Bayerische Landtag hat, wie politische Entscheidungen getroffen werden und wie die Arbeit in den Ausschüssen abläuft. Zum Abschluss gab es im Plenarsaal eine Gesprächsrunde, bei der die Teilnehmer Fragen stellen und sich austauschen konnten.
Nach dem offiziellen Teil aß die Gruppe gemeinsam zu Mittag und machte noch einen kurzen Stadtrundgang durch München. Danach traten sie die Heimreise nach Bechhofen an. Christian Hückelkamp, der Leiter der BRK Bereitschaft Bechhofen, betonte, dass solche Begegnungen das Gemeinschaftsgefühl stärken und zeigen, dass Integration in beide Richtungen funktioniert.
Weitere Details zum Projekt „Bechhofen hilft“ liegen bislang nicht vor.
Quelle: Bechhofen – zur Originalmeldung