Tübingen testet am 10. September die Sirenen
Wer am 10. September in Tübingen (Baden-Württemberg) unterwegs ist, muss sich auf Lärm einstellen. Um genau 11 Uhr testen die Verantwortlichen die Sirenen. In Lustnau heulen die Geräte am Rathaus und in der Viktor-Renner-Straße. Auch in Bühl wird die Sirene am Rathaus ausgelöst. Das Signal dauert jeweils eine Minute.
In Lustnau gibt es kurz darauf eine Entwarnung. Um 11.45 Uhr ertönt dort ein einminütiger Dauerton. In Bühl funktioniert das technisch nicht, dort gibt es also kein Entwarnsignal.
Nicht nur die Sirenen werden geprüft. Auch das Radio und die Apps „Nina“ und „KatWarn“ schicken Probemeldungen raus. Wer ein Handy hat, bekommt die Warnung über den sogenannten Cell Broadcast. Dabei werden alle Geräte in einer Funkzelle gleichzeitig benachrichtigt. Außerdem erscheinen Warnungen auf digitalen Werbetafeln in der Stadt, zum Beispiel am Bahnhof.
Die Stadt möchte mit dem Test prüfen, ob die Technik funktioniert. Die Sirenen in Bühl und Lustnau sind besonders wichtig, um Anwohner bei Hochwasser rechtzeitig zu warnen. Zudem sollen die Menschen daran erinnert werden, wie wichtig der Katastrophenschutz ist.
Wer wissen will, wie man sich im Notfall richtig verhält, findet Tipps und Infos zur Krisenvorsorge auf der Internetseite www.tuebingen.de/krise oder unter www.bundesweiter-warntag.de.
Quelle: Tübingen – zur Originalmeldung