Troisdorf warnt vor teuren Wohngeld-Fallen im Netz
In Troisdorf (Rhein-Sieg-Kreis, Nordrhein-Westfalen) tauchen immer häufiger private Internetseiten auf, die Hilfe bei der Beantragung von Wohngeld anbieten. Die Stadt warnt davor, diese Dienste zu nutzen. Das Problem: Viele dieser Seiten sehen täuschend echt aus. Wer sie besucht, glaubt oft, er befinde sich auf einer offiziellen Behördenseite.
Die privaten Anbieter verlangen für ihre Hilfe Geld. Dabei ist die Beantragung von Wohngeld bei der zuständigen Behörde eigentlich komplett kostenlos. Die Stadt rät deshalb dringend davon ab, Gebühren an solche Portale zu zahlen.
Zusätzlich gibt es Ärger bei der Bearbeitung. Viele Anträge, die über diese privaten Seiten kommen, sind lückenhaft. Oft fehlen wichtige eigenhändige Unterschriften. Die Folge ist, dass die Stadt die Anträge nicht sofort bearbeiten kann. Die Betroffenen müssen dann Unterlagen nachreichen, was den gesamten Prozess unnötig verzögert.
Wer Wohngeld beantragen möchte, sollte nur die offiziellen Wege nutzen. Die Stadt Troisdorf bietet dafür ein eigenes Serviceportal unter https://onlinedienste.troisdorf.de/ an. Direkt zum Wohngeld-Bereich gelangt man über die Adresse https://onlinedienste.troisdorf.de/detail/-/vr-bis-detail/dienstleistung/875/show.
Um Betrug zu erkennen, sollte man genau auf die Internetadresse und das Impressum schauen. Auch Hinweise auf Gebühren sind ein Warnsignal. Wer sich unsicher ist, kann sich direkt an die Wohngeldstelle der Stadt Troisdorf wenden. Dort gibt es auch weitere Informationen zu den Ansprechpartnern.
Quelle: Troisdorf – zur Originalmeldung