Trinkwasser-Notstand in Steinbach: Wasserampel steht auf Rot
In Steinbach (Hochtaunuskreis, Hessen) wird das Trinkwasser knapp. Die Wasserversorgung der Stadt hat die sogenannte Trinkwasser-Ampel am 31. Juli 2026 auf die Farbe Rot gestellt. Grund dafür sind die anhaltend hohen sommerlichen Temperaturen und die Tatsache, dass es kaum geregnet hat.
Die Lage ist ernst, weil auch die Reserven aus der Umgebung zur Neige gehen. Steinbach bezieht normalerweise Fremdwasser über den Wasserbeschaffungsverband Taunus und die Stadtwerke Oberursel. Doch diese Mengen steuern nun auf das Maximum zu. Da es überall in der Region zu trocken ist, können die Nachbargemeinden keine weiteren Wassermengen liefern.
Damit am Ende nicht die Leitungen trocken fallen, gibt es jetzt strenge Regeln für alle Bürger. Autos dürfen nicht mehr gewaschen werden. Auch Hauswände oder Terrassen dürfen nicht mehr mit Trinkwasser gereinigt werden. Wer Pools, Zisternen oder andere Speicher füllen will, muss damit aufhören. Die Garten- und Rasenbewässerung ist komplett verboten. Nur wer ganz neue Pflanzen gesetzt hat, darf diese noch vorsichtig gießen. Zudem ist die Entnahme von Wasser über Standrohre untersagt.
Die Wasserversorgung Steinbach betont, dass jeder Tropfen in dieser Zeit kostbar ist. Wer genau wissen will, was erlaubt ist und was nicht, findet eine Liste mit häufigen Fragen unter www.wasserversorgung-steinbach.de/Wasserampel/Trinkwasser-Ampel.html.