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Trier: Schülerin entgeht knapp dem einfahrenden Zug

In Trier-West werfen Jugendliche aus Spaß Taschen in die Gleise. Eine Schülerin wäre dabei fast vom Zug überfahren worden.

In den letzten Wochen ist es im Bereich Trier-West (Rheinland-Pfalz) immer wieder zu gefährlichen Situationen an den Bahnsteigen gekommen. Jugendliche haben dort ein riskantes Spiel begonnen: Sie werfen die Schulranzen, Rucksäcke oder Turnbeutel ihrer Mitschüler einfach in den Gleisbereich.

Um ihre Sachen wiederzubekommen, steigen die Besitzer dann selbst auf die Gleise. Das ist lebensgefährlich, da Züge oft unerwartet einfahren. Besonders knapp wurde es am Montag, den 24. August 2026. Eine Schülerin war auf den Gleisen, um ihren Rucksack zu holen. In diesem Moment fuhr ein Zug ein. Der Lokführer musste einen Achtungspfiff abgeben, um sie zu warnen. Nur knapp konnte das Mädchen die Gleise verlassen, bevor der Zug sie erreichte.

Die Bundespolizei in Trier warnt nun eindringlich vor solchen Aktionen. Bahnanlagen seien kein Ort für Spiel und Spaß. Es ist streng verboten, die Gleise zu betreten oder zu überqueren. Die Beamten bitten deshalb auch die Eltern und Lehrer, mit den Jugendlichen über die Gefahren zu sprechen.

Weitere Informationen zum richtigen Verhalten an Bahnanlagen findet man auf der Internetseite der Bundespolizei. Die Ermittlungen zu den Vorfällen dauern an.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Trier – zur Originalmeldung

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