Trier fragt Bürger nach Lebensqualität in der Stadt
Die Stadtverwaltung in Trier (Rheinland-Pfalz) möchte wissen, was die Menschen an ihrer Stadt schätzen und wo es hakt. Deshalb startet die Stadt jetzt die Bürgerumfrage „Leben in Trier“. Dabei geht es nicht um einzelne Projekte oder Geldfragen, sondern um ein allgemeines Bild vom Alltag in der Stadt.
Insgesamt erhalten etwa 7.000 Menschen in den nächsten Tagen einen Brief mit einer Einladung. Die Teilnehmer wurden per Zufall aus dem Melderegister ausgewählt. Teilnahmeberechtigt sind Menschen zwischen 16 und 85 Jahren, die ihren Hauptwohnsitz in Trier haben. Die Stadt betont, dass nur die eingeladenen Menschen mitmachen können. Würden sich alle freiwillig anmelden, wäre das Ergebnis verfälscht, weil dann nur die besonders Engagierten antworten würden.
Der Fragebogen ist recht umfangreich und enthält rund 60 Fragen. Die Teilnehmer sollen unter anderem zu den Wohnkosten, der Sicherheit, der Mobilität und der Freizeitgestaltung Stellung nehmen. Auch die Zufriedenheit mit dem eigenen Stadtteil und das ehrenamtliche Engagement sind Themen der Befragung. Das Ausfüllen dauert etwa 20 bis 30 Minuten.
Wer eingeladen wurde, kann die Fragen online beantworten. Wer das nicht macht, bekommt nach einigen Wochen einen Papierfragebogen mit einem vorfrankierten Umschlag nach Hause geschickt. Die Antworten bleiben anonym und werden vertraulich behandelt.
Die Auswertung der Daten erfolgt Ende 2026 durch die städtische Statistik-Abteilung. Die ersten Ergebnisse sollen dann im ersten Quartal 2027 veröffentlicht werden. Die Stadt plant, diese Befragung künftig alle drei Jahre zu wiederholen, um Veränderungen über einen längeren Zeitraum zu beobachten.
Wer Fragen zur Umfrage hat, kann die Hotline unter 0651 / 718-4199 anrufen. Erreichbar ist diese montags, mittwochs und freitags zwischen 9 und 13 Uhr. Weitere Infos gibt es auf der Webseite www.trier.de/buergerumfrage.
Quelle: Trier – zur Originalmeldung