Toter Schwede im Nord-Ostsee-Kanal von Brunsbüttel gefunden
Ein Passant bemerkte am Mittwochnachmittag gegen 15:15 Uhr etwas Ungewöhnliches am Südufer des Nord-Ostsee-Kanals in Brunsbüttel (Kreis Dithmarschen, Schleswig-Holstein). Dort trieb ein Mann im Wasser. Der Zeuge informierte sofort die Polizei.
Die Beamten vom Wasserschutzpolizeirevier Brunsbüttel rückten schnell aus. Gemeinsam mit der Feuerwehr gelang es den Rettern, den Mann aus dem Kanal zu ziehen. Ein Notarzt wurde ebenfalls zur Stelle gerufen, doch er konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Bei dem Toten handelt es sich um einen 56-jährigen Schweden. Der Mann wurde bereits seit dem 2. August 2026 vermisst. Wegen des Einsatzes am Ufer und im Wasser kam es zu Behinderungen im Verkehr: Die Nord-Ostsee-Kanal-Fähre Brunsbüttel konnte nicht fahren und stellte den Betrieb für die gesamte Dauer der Bergung ein.
Die Kriminalpolizei hat nun die Ermittlungen aufgenommen, um genau zu klären, wie der Mann ins Wasser geriet. Nach aktuellem Stand gibt es keine Hinweise darauf, dass jemand anderes an dem Tod beteiligt war. Die Polizei geht daher von einem Unglücksfall aus.
Die Ermittlungen zur genauen Todesursache dauern noch an. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.