Tödlicher Unfall auf der B 472 in Irschenberg
Es war Freitagabend, der 17. Juli 2026, kurz nach 20 Uhr. Ein 51-jähriger Mann aus Polen war mit seiner 49-jährigen Ehefrau in einem Opel Astra unterwegs. Die beiden waren Touristen und kannten sich in der Gegend nicht aus. Sie fuhren von Irschenberg (Landkreis Miesbach, Bayern) in Richtung Miesbach.
Etwa einen Kilometer nach der Autobahnabfahrt wollten die beiden wenden. Der Fahrer bog deshalb nach links auf eine asphaltierte Feldeinfahrt ab. Dabei übersah er ein Motorrad der Marke Honda, das aus der Gegenrichtung kam. Der 32-jährige Fahrer des Motorrads aus dem nördlichen Landkreis Rosenheim prallte gegen die hintere rechte Seite des Opels. Der Aufprall war so heftig, dass der Mann mehrere Meter weit durch die Luft geschleudert wurde.
Mehrere Ersthelfer eilten sofort zu dem Verunglückten und versuchten, ihn wiederzubeleben. Später übernahmen die Retter die Maßnahmen, doch es half nichts. Der junge Mann erlitt schwerste innere Verletzungen und starb noch an der Unfallstelle.
Die Eheleute im Opel waren geschockt. Sie wurden vor Ort vom Rettungsdienst und einem Kriseninterventionsteam betreut. Auch einige Ersthelfer brauchten psychologische Unterstützung durch die Experten.
An den Fahrzeugen entstand hoher Schaden. Der Opel wurde mit etwa 8000 Euro und die Honda mit rund 10.000 Euro beziffert. Beide Fahrzeuge waren wirtschaftliche Totalschäden.
Der Einsatz war groß. Etwa 20 Leute von der Feuerwehr Irschenberg und ein Rettungshubschrauber waren im Einsatz. Die Bundesstraße 472 musste für die Rettungsarbeiten und die Ermittlungen komplett gesperrt werden. Erst um 00:30 Uhr konnte die Straße wieder freigegeben werden. Ein örtliches Abschleppunternehmen räumte die Wracks weg.
Die Polizeiinspektion Miesbach und die Autobahnpolizei Holzkirchen haben den Unfall aufgenommen. Ein Gutachter wurde dazugeholt, um die Details genau zu prüfen. Die Staatsanwaltschaft München II leitet das Verfahren. Die Ermittlungen dauern an.