Tirschenreuth zieht positive Bilanz zur Rizzi-Ausstellung
Die Kunstausstellung „Summer in Town – James Rizzi goes Tirschenreuth“ (Bayern) ist beendet. Vom 30. Mai bis zum 2. August waren die Werke des New Yorker Pop-Art-Künstlers im MuseumsQuartier zu sehen. Am letzten Tag trafen sich Bürgermeister Hans-Peter Schärl, Museumsleiterin Birgit Plößner, Geschäftsleiter Markus Bergauer sowie Galerist Thomas Herrmann und seine Stellvertreterin Sabrina Kalcher, um auf den Erfolg zurückzublicken.
Die Zahlen sprechen für sich: In den neun Wochen kamen mehr als 5.600 Menschen nach Tirschenreuth. Viele Besucher hatten anfangs kaum Erwartungen, waren dann aber überrascht, dass fast 500 Originalwerke von Rizzi ausgestellt waren. Die Gäste kamen aus ganz Deutschland, vor allem aber aus Bayern, Thüringen und Sachsen. Viele waren extra wegen der Kunst angereist, andere entdeckten die Schau während ihres Urlaubs.
Besonders wichtig war die Einbindung von Kindern und Schulen. Etwa ein Drittel der Besucher waren Kinder. Rund 60 Schulklassen und Kindergartengruppen besuchten die Ausstellung. Dank der Unterstützung der Rainer-Markgraf-Stiftung Bayreuth und des Bundesprogramms „Aller.Land“ konnten über 30 Klassen kostenlos Führungen erhalten. Weitere 30 Gruppen nahmen an Workshops teil und malten selbst Rizzi-Motive auf Leinwände. Zuvor gab es bereits eine Fortbildung für 120 Lehrer und einen Malwettbewerb mit über 70 Einsendungen.
Auch für die Stadt und die Gastronomie war die Schau ein Gewinn. Die Cafés am Marktplatz waren gut besucht, und viele Gäste machten danach einen Spaziergang durch den Fischhofpark. Allein für die Rizzi-Schau wurden 120 Führungen organisiert – das sind mehr, als normalerweise im ganzen Jahr in Tirschenreuth stattfinden. Dafür musste die Stadt extra mehr Gästeführer einstellen.
Bürgermeister Schärl zeigte sich sehr zufrieden mit dem Interesse an der Stadt. Er deutete bereits an, dass man in drei Jahren gerne wieder eine Zusammenarbeit mit der Galerie Herrmann eingehen würde, um erneut eine solche Ausstellung auf die Beine zu stellen.