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Tirschenreuth vermisst Grundstücke und Gebäude

Copyright und Urheber siehe Tirschenreuth

In ganz Tirschenreuth messen Experten derzeit die Flächen von Grundstücken und Häusern. Die Stadt braucht diese Daten für die Abrechnung von Wasser und Abwasser.

Seit dem 4. August 2026 sind in Tirschenreuth (Landkreis Tirschenreuth, Bayern) mehrere Teams der Firma kdbPeter im Einsatz. Die Experten messen im gesamten Stadtgebiet die Grundstücks- und Geschossflächen. Das ist nötig, damit die Kosten für die Wasserversorgung und die Abwasserbeseitigung fair auf alle Eigentümer verteilt werden können.

Ein wichtiger Grund für die Messungen ist zudem die Sanierung der örtlichen Kläranlage. Die Stadt will genau wissen, welche Flächen vorhanden sind, um spätere Verbesserungsbeiträge oder Einleitungsgebühren korrekt zu berechnen. Ob und wie diese Investitionen am Ende auf die Bürger umgelegt werden, entscheidet der Stadtrat erst, wenn die Vermessungen abgeschlossen sind.

Für die Bewohner bedeutet das: Zwei bis drei Teams ziehen durch die Straßen. Die Vermesser erfassen die Gebäude meist von außen. Manchmal müssen sie aber auch Grundstücke betreten oder kurz in die Gebäude schauen. Das passiert zum Beispiel, wenn sie prüfen müssen, wie der Keller aussieht oder ob das Dachgeschoss ausgebaut ist. Damit die Eigentümer wissen, wer vor der Tür steht, tragen alle Mitarbeiter einen Dienstausweis mit Foto.

Die Messungen kosten die Grundstückseigentümer nichts. Nach der Arbeit bekommt jeder Hausbesitzer ein Aufmaßblatt per Post zugeschickt. Wer mit den Werten nicht einverstanden ist oder Fragen hat, kann die Daten in einer folgenden Anhörungsphase mit der Stadt prüfen und korrigieren lassen.

Quelle: Tirschenreuth – zur Originalmeldung

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