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Tiefenbronn weiht sanierte Gemmingenhalle wieder ein

Copyright und Urheber siehe Tiefenbronn

Nach zwei Jahren Bauzeit öffnete die Gemeinde ihre modernisierte Gemmingenhalle. Rund 400 Besucher feierten die Wiedereröffnung mit Musik und Tanz.

In Tiefenbronn (Enzkreis, Baden-Württemberg) ist es endlich so weit: Die Gemmingenhalle ist nach einer rund zweijährigen Sanierung wieder offen. Am 26. Juli 2026 lud die Gemeinde zu einem Tag der offenen Tür ein. Dass die Halle ein wichtiger Treffpunkt im Ort ist, zeigte der Andrang. Etwa 400 Menschen kamen, um das Gebäude zu besichtigen.

Für die Stimmung sorgten lokale Gruppen. Die Tiefenbronner Musik und der Musikverein Mühlhausen spielten unter der Leitung von Andreas Michel. Auch der Männerchor „Freundschaft“ unter Miriam Kurrle sang für die Gäste. Ein besonderes Highlight war der Auftritt des Kinderballetts vom Carnevalverein, das von Simone Di Rosa und Sabrina Renzino geleitet wird.

Ein lustiger Moment passierte bei der offiziellen Übergabe. Architekt Stefan Voigt überreichte Bürgermeister Frank Spottek keinen normalen Schlüssel, sondern einen kunstvoll gebackenen Hefezopf. Dieser wurde danach schnell unter den Gästen verteilt.

Bürgermeister Spottek erinnerte in seiner Rede daran, dass die Halle schon seit 1977 existiert. Er betonte, dass die Vereine von Anfang an bei der Planung mitreden durften. Besonders wichtig war dabei die Entscheidung, die Kegelbahn zu behalten und zu modernisieren.

Die Sanierung war teuer: Die Gemeinde investierte insgesamt rund 6,5 Millionen Euro. Das war nur möglich, weil Bund und Land viel Geld dazugeben. So flossen 2,8 Millionen Euro aus einem Sondervermögen des Bundes, rund 935.000 Euro aus dem Landessanierungsprogramm und etwa 765.000 Euro über die KfW für ein effizientes Gebäude. Auch die Sportgaststättenbauförderung zahlte 108.000 Euro. Der eigene Anteil der Gemeinde liegt bei etwa 1,89 Millionen Euro. Laut aktuellem Stand muss die Gemeinde dafür wohl keine neuen Kredite aufnehmen.

Auch baulich wurde viel gemacht. Es gibt jetzt einen neuen Haupteingang, ein großes Foyer und einen Aufzug, damit alle barrierefrei in die Halle kommen. Die Sport- und Sanitärbereiche wurden erneuert und die Küche vergrößert. Die Kegelbahn ist nun so modernisiert, dass man sie auch nutzen kann, wenn in der Halle gerade nichts los ist. Zudem wurde das Gebäude energetisch saniert, damit es noch viele Jahrzehnte hält.

Steffen Maurer sprach für die örtlichen Vereine. Er gab zu, dass die Bauzeit eine Herausforderung war, aber der Zusammenhalt dadurch gestärkt wurde. Nach dem offiziellen Teil gab es Führungen durch das Gebäude. Der Turnverein kümmerte sich um das Essen, der Tischtennis-Verein organisierte Spiele und die Kegelgruppen luden zum Mitspielen ein. Auch die neue „Energie Tiefenbronn“ war vor Ort, um über Strom- und Gaspreise zu informieren.

Quelle: Tiefenbronn – zur Originalmeldung

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