THW beendet Großeinsatz gegen Waldbrände in NRW
In den letzten Wochen blieb der Regen in Nordrhein-Westfalen aus. Die anhaltende Trockenheit führte dazu, dass an vielen Stellen im Land Wald- und Vegetationsbrände ausbrachen. Um die Feuerwehren zu unterstützen, war das Technische Hilfswerk (THW) ab dem 12. August im Dauereinsatz. Insgesamt halfen rund 900 Leute aus 50 verschiedenen Ortsverbänden mit.
Die Helfer standen dabei selten direkt an der Feuerfront, sondern kümmerten sich um die wichtige Arbeit im Hintergrund. Sie organisierten die Verpflegung für die Einsatzleute, lieferten Treibstoff oder sorgten dafür, dass genug Löschwasser zur Verfügung stand. In manchen Gebieten bauten sie Bereitstellungsräume auf oder beleuchteten die Einsatzstellen mit großen Scheinwerfern, damit die Arbeit auch in der Nacht weitergehen konnte.
Besonders hart ging es in bestimmten Regionen zu. Im Raum Aachen waren die Brände im Hürtgenwald und in Monschau an der belgischen Grenze im Hohen Venn die größten Schwerpunkte. Auch am Möhnesee im Raum Arnsberg und in Marsberg am Diemelsee war die Hilfe des THW gefragt. Zudem gab es Einsätze in Altena, Hagen, Lindlar, Krefeld, Sonsbeck und Sundern. Sogar über die Landesgrenze hinaus halfen 20 Leute aus NRW im Ort Betzdorf in Rheinland-Pfalz beim Ausleuchten der Brandstellen.
Am Abend des 20. August wurde der Einsatz dann offiziell beendet. Die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Organisationen, der Polizei und den Feuerwehren lief laut THW-Leitung sehr gut. Auch Ministerpräsident Hendrik Wüst und Innenminister Herbert Reul besuchten die Einsatzstellen und bedankten sich bei den Helfern für die Arbeit.
Ob es durch die Trockenheit in nächster Zeit zu weiteren Bränden kommt, bleibt abzuwarten. Die Einsatzkräfte kehren nun in ihre Heimatorte zurück.