Taunusstein: Mehr ehrenamtliche Dolmetscher für die Stadt
In Taunusstein (Rheingau-Taunus-Kreis, Hessen) gibt es jetzt deutlich mehr Unterstützung für Menschen, die sich nicht auf Deutsch verständigen können. Vom 21. bis zum 23. August 2026 hat die Stadt 14 neue ehrenamtliche Laiendolmetscher ausgebildet. Damit ist das Team auf insgesamt 31 Menschen angewachsen.
Die neuen Helfer mussten erst eine dreitägige Schulung absolvieren. Dabei ging es nicht nur um die Theorie, sondern vor allem um die Praxis. Die Teilnehmer haben gelernt, wie man sich in schwierigen Gesprächen verhält, wie man die Distanz zum Gegenüber wahrt und wie man Gespräche richtig steuert. Auch der Umgang mit verschiedenen Kulturen war ein wichtiger Teil der Ausbildung.
Durch die neuen Leute kommen viele weitere Sprachen hinzu. Künftig können Gespräche auch auf Französisch, Spanisch, Italienisch, Armenisch oder Aramäisch geführt werden. Auch Sprachen wie Manding, Pulaar, Koniake und Susu werden nun angeboten. Zuvor gab es bereits Hilfe in Sprachen wie Türkisch, Arabisch, Russisch oder Englisch.
Das Angebot ist vor allem für Stellen gedacht, an denen es wirklich auf ein klares Verständnis ankommt. Das betrifft zum Beispiel Arztpraxen, Schulen, Kindertagesstätten, Beratungsstellen oder Ämter. Wenn dort ein Gespräch nicht ohne Hilfe klappt, können die Einrichtungen die Dolmetscher anfordern.
Die Koordination der Einsätze übernimmt Sarah Becher, die Integrationsbeauftragte der Stadt. Wer die Hilfe der Sprachhelfer benötigt, kann die Stadt Taunusstein per E-Mail unter [email protected] oder telefonisch unter 06128 241-178 erreichen.