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Taunusstein: Fahrpreise für Rufbus EMIL steigen

Copyright und Urheber siehe Taunusstein

Wer den On-Demand-Dienst EMIL in Taunusstein nutzt, muss ab August mehr bezahlen. Die Stadt passt die Preise an, um den Betrieb zu sichern.

Der flexible Rufbus EMIL ist in Taunusstein (Rheingau-Taunus-Kreis, Hessen) beliebt. Monatlich nutzen zwischen 5.000 und 6.000 Menschen das Angebot, um von A nach B zu kommen. Doch der Betrieb wird teurer: Die Personalkosten steigen und die Zuschüsse vom Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) sowie der Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) sinken.

Damit der Dienst nicht eingestellt werden muss, hat die Stadtverordnetenversammlung eine Preiserhöhung beschlossen. Diese gilt ab dem 1. August 2026.

Einige Kosten bleiben gleich, andere steigen: Der Grundpreis liegt weiterhin bei 1,50 Euro pro Fahrt. Teurer wird es beim Komfortzuschlag, der von 1,50 Euro auf 2,00 Euro klettert. Auch die Kilometerpauschale erhöht sich von 0,15 Euro auf 0,20 Euro. Zudem wird diese Pauschale künftig schon ab dem ersten gefahrenen Kilometer berechnet.

Die Stadt gibt offen zu, dass das Geld aus den höheren Ticketpreisen nicht ausreicht, um alle Mehrkosten zu decken. Es hilft aber dabei, EMIL überhaupt weiterzuführen.

Wie es nach 2027 weitergeht, ist noch nicht im Detail geklärt. Die Politik will den Dienst zwar grundsätzlich beibehalten. Die Verwaltung plant nun gemeinsam mit dem Betreiber ein neues Konzept. Dabei soll geprüft werden, wie der Betrieb wirtschaftlich bleibt und zu welchen Zeiten die Busse künftig fahren.

Quelle: Taunusstein – zur Originalmeldung

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