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Tandem-Tour durch den Landkreis Stendal

Blinde und Sehbehinderte aus sieben Bundesländern erkundeten die Altmark auf Tandem-Fahrrädern. Gemeinsam legten sie an drei Tagen rund 165 Kilometer zurück.

Elf Tandem-Teams sind durch den Landkreis Stendal (Sachsen-Anhalt) gefahren. Unter dem Motto „Quer durch die Altmark“ waren etwa 25 Teilnehmer dabei, die aus sieben verschiedenen Bundesländern anreisten. Das Besondere an der Tour: Auf jedem Rad saßen ein sehender Pilot und ein blinder oder sehbehinderter Mensch. So mussten sich die Fahrer blind aufeinander verlassen und eng zusammenarbeiten.

Die Gruppe startete am Bahnhofsvorplatz in Stendal. Auch Landrat Patrick Puhlmann war beim Auftakt dabei. Er steuerte das Tandem, auf dem Monika Möller saß. Frau Möller hatte die Tour zusammen mit ihrem Mann Horst organisiert. Die Fahrräder für das Event stellte der Tandem-Hilfen-Verein aus Berlin zur Verfügung. Auch das örtliche Teilhabemanagement des Landkreises begleitete die Gruppe auf einem Teil der Strecke.

Die Teilnehmer waren in einem weiten Alter gefächert. Der Jüngste in der Gruppe war 33 Jahre alt, während der älteste Fahrer bereits 86 Jahre zählte. In den drei Tagen radelten die Teams insgesamt etwa 165 Kilometer. Die erste Etappe führte von Stendal über Darnewitz und Kläden nach Wilhelmshof und wieder zurück. Am Samstag ging die Fahrt bis nach Räbel, bevor die Gruppe am Sonntag in Eichstedt ihr Ziel erreichte.

Neben dem Sport standen auch kulturelle Stopps auf dem Plan. An verschiedenen Stationen konnten die Teilnehmer den Landkreis abseits der Straßen kennenlernen. Die „Tour de Altmark“ findet bereits zum 14. Mal statt und soll Menschen zusammenbringen, die gemeinsam die Region erleben wollen.

Quelle: Landkreis Stendal – zur Originalmeldung

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