Tag des offenen Denkmals in Aachen am 13. September
In Aachen (Nordrhein-Westfalen) findet am Sonntag, den 13. September, wieder der Tag des offenen Denkmals statt. In diesem Jahr dreht sich alles um das Thema „NetzWERKE“. Dabei geht es um historische Bauten und die Infrastruktur der Stadt, die die Menschen früher bewegt und miteinander verbunden haben.
Das Programm ist vielfältig. Wer sich für die Industrie interessiert, kann an der Jülicher Straße die Industriekultur und die alten Bahntrassen entdecken. Auch unter der Erde gibt es etwas zu sehen: Die Aachener Kanalisation wird für Besucher zugänglich gemacht. Zudem gibt es Einblicke in verschiedene Archive.
Einige besondere Highlights stehen auf dem Plan. Die Lousberg-Gesellschaft öffnet den Kerstenschen Pavillon und lädt zu kleinen Touren über den Hausberg ein. Auf Gut Melaten zeigt der Freundeskreis Botanischer Garten einen Garten mit 90 Pflanzen, die bereits Karl der Große in seiner Reichsgüterverordnung erwähnt hatte. Auch die Burtscheider Heimatfreunde bieten Besichtigungen in ihrem Archiv an.
Die Stadtkonservatorin Monika Krücken betont, dass es bei dem Tag nicht nur um alte Steine geht. Es solle gezeigt werden, wie frühere Generationen Probleme bei der Versorgung oder der Mobilität gelöst haben. Viele der Führungen werden von Ehrenamtlichen, Experten oder den Eigentümern der Gebäude selbst geleitet.
Wer wissen möchte, wann genau welche Tür geöffnet wird, findet das aktuelle Programm online unter www.aachen.de/tagdesdenkmals2026. Es gibt dort auch Infos dazu, ob man sich für bestimmte Termine vorher anmelden muss. Wer lieber etwas in der Hand hält, kann sich ein Programmheft bei den Verwaltungsstellen der Stadt oder beim Aachen Tourist Service abholen.
Quelle: Aachen – zur Originalmeldung