Tag des offenen Denkmals 2026 im Elbe-Röder-Dreieck
Am Sonntag, den 13. September 2026, findet wieder der Tag des offenen Denkmals statt. Im Elbe-Röder-Dreieck (Landkreis Meißen, Sachsen) gibt es dafür ein großes Programm. Insgesamt neun verschiedene Orte laden dazu ein, die Geschichte der Region besser kennenzulernen.
In Lorenzkirch können Besucher in einer alten Schmiede selbst Hand anlegen und den Hammer schwingen, um alte Techniken auszuprobieren. Wer lieber spazieren geht, kann in Großenhain an einem Rundgang teilnehmen, der die jüdischen Spuren in der Innenstadt zeigt. In Nikopol gibt es eine Tour durch die Wohnblocksiedlung, die in den 1980er Jahren gebaut wurde.
Auch historische Gebäude stehen offen: Das Rittergut Tiefenau und das alte Bahnhofsgebäude in Jacobsthal lassen Besucher hinein. In Diesbar-Seußlitz gibt es eine Bildschau und einen Spaziergang, bei dem es um die Verbindung zwischen dem ehemaligen Klarissenkloster und Assisi geht. Die Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain ist ebenfalls Teil des Programms.
Für Interessierte an Landwirtschaft und Natur gibt es zwei besondere Angebote. Im Bauernmuseum Zabeltitz findet ein „Apfeltag & Kräuternachmittag“ mit altem Wissen über Kräuter und Obstsorten statt. In Bauda öffnet eine private Sammlung mit alten Werkzeugen aus dem Handwerk und der Landwirtschaft ihre Türen.
Das Motto in diesem Jahr lautet „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“. Dabei geht es vor allem um die Verbindungen zwischen Menschen, Orten und Ideen. Die Aktion wird bundesweit von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz organisiert.
Alle Details zu den Uhrzeiten, den genauen Adressen und der Zugänglichkeit der Orte sind im Internet unter elbe-roeder.de/denkmal26 zu finden.
Quelle: Röderaue – zur Originalmeldung