Süderlügum: 20-Jährige ohne Führerschein mit fremden Kennzeichen gestoppt
Gegen 11 Uhr am Samstag fiel einer Streife der Bundespolizei ein Skoda Octavia mit einem NF-Kennzeichen auf. Die Beamten hielten den Wagen in Süderlügum (Kreis Nordfriesland, Schleswig-Holstein) an und kontrollierten die Fahrerin.
Als die Polizisten nach dem Führerschein und den Papieren des Autos fragten, wurde die 20-Jährige unruhig. Schließlich gab sie zu, dass sie gar keinen Führerschein besitzt. Bei weiteren Nachforschungen kam heraus, dass die Kennzeichen zur Eigentumssicherung ausgeschrieben waren. Das bedeutete auch, dass für das Auto keine Versicherung bestand.
Die junge Frau konnte den Beamten nicht schlüssig erklären, woher sie die Kennzeichen hatte. Ihre Aussagen widersprachen sich ständig. Deshalb ließen die Polizisten sie nicht weiterfahren. Sie nahmen die Kennzeichen sowie den Autoschlüssel an sich.
Jetzt stehen mehrere Strafverfahren gegen die Frau aus. Es geht um das Fahren ohne Fahrerlaubnis, Kennzeichenmissbrauch und den Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Ob und inwieweit sie sich strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Flensburg – zur Originalmeldung