Stuttgart: Betrunkener Mann beschimpft Sicherheitsleute im ICE
Alles begann mit einer Zigarette. Ein 44-jähriger Mann aus der Slowakei rauchte während der Fahrt in einem Intercity-Express der Deutschen Bahn. Das ist im Zug verboten. Eine Streife des Sicherheitsdienstes bemerkte das und sprach den Mann darauf an.
Zuerst lief alles ruhig ab. Der Passagier löschte seine Zigarette und gab den beiden Sicherheitsleuten, einem 40-Jährigen und einem 53-Jährigen, sogar freiwillig sein Einhandmesser. Doch die Stimmung kippte schnell. Kurz darauf wurde der Mann aggressiv. Er fing an, die beiden deutschen Mitarbeiter zu beschimpfen und zu bedrohen.
Als der Zug am Hauptbahnhof in Stuttgart (Baden-Württemberg) ankam, rückten die Beamten der Bundespolizei aus. Doch auch vor den Polizisten ließ der Mann seine Aggressivität nicht fallen. Er war völlig betrunken und hatte über drei Promille Alkohol im Blut.
Die Beamten mussten den Mann deshalb fesseln, um ihn unter Kontrolle zu bringen. Dann nahmen sie ihn fest und brachten ihn auf die Dienststelle. Jetzt ermittelt die Polizei gegen ihn wegen des Verdachts auf Beleidigung und Bedrohung.
Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Stuttgart – zur Originalmeldung