Stuhr stellt Sozialstation auf Elektroautos um
In Stuhr (Landkreis Diepholz, Niedersachsen) gibt es jetzt mehr Elektroautos auf den Straßen. Die Gemeinde hat drei neue E-Fahrzeuge für die örtliche Sozialstation gekauft. Damit sind nun insgesamt sieben der 22 Autos der Station elektrisch. Das sind mittlerweile rund 32 Prozent der gesamten Flotte.
Die Entscheidung hat praktische Gründe. Die Pflegekräfte sind jeden Tag im gesamten Gemeindegebiet unterwegs. Dabei machen sie meistens nur kurze oder mittlere Strecken. Laut dem zuständigen Fachbereichsleiter Peer Beyersdorff passt dieses Fahrprofil perfekt zu Elektroautos. So will die Gemeinde einen sichtbaren Schritt in Richtung Verkehrswende machen.
Auch die Umwelt profitiert von den neuen Wagen. Wenn jedes Auto im Jahr etwa 10.000 Kilometer fährt, sparen die drei neuen Fahrzeuge zusammen rund 1,7 Tonnen CO2 ein. Rechnet man alle sieben E-Autos der Station zusammen, sind es etwa 4,1 Tonnen CO2 pro Jahr weniger als bei einer reinen Benzin-Flotte.
Neben dem Klima spielt auch das Geld eine Rolle. Strom ist pro Kilometer meist günstiger als Benzin. Außerdem fallen weniger Kosten für die Werkstatt an. Ein Ölwechsel ist nicht nötig und die Bremsen halten länger, weil die Autos beim Verzögern Energie zurückgewinnen.
Auch bei den Mitarbeitern der Sozialstation kommen die neuen Wagen gut an. Sie schätzen vor allem, dass die Autos leise und komfortabel fahren. Im Stadtverkehr ziehen sie kraftvoll an und lassen sich einfach zwischen den Einsätzen aufladen. Zudem ist für viele das gute Gefühl wichtig, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
Quelle: Stuhr – zur Originalmeldung