Stuhr nutzt Sand vom Hallenbad für Feuerwehrbau
In Brinkum (Gemeinde Stuhr, Niedersachsen) wird gerade ein neues Hallenbad gebaut. Dabei ist eine große Baugrube entstanden, aus der hochwertiger Füllsand ausgehoben wurde. Statt diesen Sand einfach wegzuwerfen oder teuer zu entsorgen, nutzt die Gemeinde ihn nun für ein zweites Projekt.
Insgesamt 1.100 Kubikmeter Sand werden von der Baustelle des Hallenbads in die Blockener Straße transportiert. Dort entsteht nämlich der neue Standort für die Freiwillige Feuerwehr Stuhr. Der Sand wird dort für das Fundament des Gebäudes gebraucht. Außerdem wird das Material genutzt, um die Außenflächen zu befestigen. Das betrifft vor allem die Zufahrten und die Parkplätze für die Einsatzkräfte.
Durch diesen Plan spart die Gemeinde Geld, da kein neuer Füllsand gekauft werden muss. Zudem fallen weniger Transporte an, was die Umwelt schont. So wird ein Rohstoff, der beim Ausheben der Grube ohnehin anfiel, direkt vor Ort sinnvoll wiederverwendet.
Die Pressemitteilung zu diesem Vorgehen erfolgte am 31. Juli 2026. Weitere Details zum Zeitplan der beiden Bauvorhaben liegen bislang nicht vor.
Quelle: Stuhr – zur Originalmeldung