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Stuhr baut E-Ladesäulen in den Ortsteilen aus

Copyright und Urheber siehe Stuhr

In Stuhr gibt es jetzt mehr Möglichkeiten, das Elektroauto öffentlich zu laden. Die Gemeinde hat erste neue Säulen in Betrieb genommen und plant bereits die nächsten Standorte.

Wer in Stuhr (Landkreis Diepholz, Niedersachsen) ein Elektroauto fährt, hat jetzt mehr Optionen. Die Gemeinde hat in den Ortsteilen Brinkum, Moordeich, Varrel und Heiligenrode sieben neue Ladesäulen aufgestellt. Jede dieser Säulen hat zwei Ladepunkte mit einer Leistung von jeweils 11 kW. Die Säulen sind rund um die Uhr offen, barrierefrei und nutzen Strom aus erneuerbaren Energien.

Die ersten Standorte sind strategisch verteilt: In Brinkum stehen die Säulen an der Weyher Straße am Kreisel sowie an der Bruchstraße 20 gegenüber dem Baubetriebshof. In Moordeich gibt es eine Säule am Parkplatz der Grundschule im Neuen Weg 9. In Varrel wurden drei Standorte gewählt: am Varreler Feld 61 bei der KiTa, an der Schillerstraße 5 bei der anderen KiTa und an der Schulstraße 1 beim Parkplatz der Volksbank. In Heiligenrode steht die Säule am Kindergarten 12 beim Parkplatz der KiTa.

Das ist aber erst der Anfang. In Kürze sollen sieben weitere Standorte mit insgesamt 14 zusätzlichen Ladesäulen dazukommen. Drei davon kommen an die Blockener Straße 6 beim Rathaus Stuhr. In Brinkum folgen Säulen an der Bassumer Straße am Marktplatz, am Brunnenweg 2 bei der KGS Brinkum und an der Meyerstraße 2 bei der KiTa. In Moordeich wird an der Danziger Straße 5 bei der KGS-Moordeich geladen. In Seckenhausen kommen zwei Säulen hinzu, eine an der Timmstraße 3 bei der KiTa und eine an der Hauptstraße 48 bei der VHS.

Die Gemeinde möchte damit vor allem Menschen ermutigen, auf E-Autos umzusteigen, die kein eigenes Haus und damit keine eigene Wallbox in der Garage haben. Betrieben werden die Anlagen von der enercity AG aus Hannover. Nutzer können die Säulen einfach über die easyGo-App steuern. Die Zusammenarbeit ist ein Deal: Die Gemeinde stellt die Parkflächen bereit und bekommt dafür eine Gebühr, während enercity sein Netz ausbauen kann.

Die Planung für diese Infrastruktur begann bereits im letzten Jahr mit einer gemeinsamen Ausschreibung der Gemeinden Stuhr und Weyhe. Die Umsetzung läuft nun Schritt für Schritt weiter.

Quelle: Stuhr – zur Originalmeldung

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