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Stralsund: Kinder bei gefährlicher Online-Challenge gewürgt

Eine Mutter erstattete Anzeige, nachdem ihre beiden Kinder Opfer einer gefährlichen Mutprobe wurden. Die Polizei warnt nun vor der sogenannten Blackout Challenge.

Am Dienstag, dem 21. Juli 2026, ging eine Mutter zum Polizeihauptrevier in Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern). Dort erstattete sie Anzeige, weil ihre beiden Kinder angegriffen wurden. Die Kinder sind noch minderjährig. Sie sollen unabhängig voneinander von anderen Kindern in ihrem Alter gewürgt worden sein. In einem Fall wurde eines der Kinder in den Schwitzkasten genommen.

Die Vorfälle passierten nicht gleichzeitig, sondern an verschiedenen Tagen. Die Polizei vermutet, dass die Taten mit der „Blackout Challenge“ zu tun haben. Diese Mutprobe verbreitet sich momentan über soziale Netzwerke. Dabei versuchen Kinder und Jugendliche, sich absichtlich den Sauerstoff zu entziehen oder sich zu würgen. Das Ziel ist es, für kurze Zeit das Bewusstsein zu verlieren.

Die Beamten warnen eindringlich vor diesem Trend. Wer so etwas ausprobiert, riskiert schwere Verletzungen oder bleibende Schäden an der Gesundheit. Im schlimmsten Fall führt die Challenge zum Tod. Schon am 13. Juli 2026 hatte das Polizeipräsidium Rostock vor genau diesen Gefahren gewarnt.

Die Polizei bittet nun Eltern, Lehrer und Trainer in Vereinen, mit den Kindern über die Risiken zu sprechen. Die Jugendlichen sollen lernen, dass Gruppendruck oder Trends im Internet gefährlich sein können. Wenn Eltern merken, dass ihre Kinder an solchen Challenges teilnehmen oder andere dazu auffordern, sollen sie das Gespräch suchen. Wenn nötig, sollen sie die Schule oder die Polizei informieren.

Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Polizeipräsidium Neubrandenburg – zur Originalmeldung

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