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Stralsund: Fahrgastschiff rammt Segelyacht im Hafen Wiek

Ein Fahrgastschiff verlor im Hafen von Stralsund die Kontrolle über das Ruder. Dabei prallte das große Schiff gegen eine festgemachte Segelyacht.

Das Passierte ereignete sich am 25. Juli 2026 im Hafen Wiek in Stralsund (Vorpommern-Rügen, Mecklenburg-Vorpommern). Ein Fahrgastschiff wollte gerade vom Liegeplatz ablegen. Zuerst schaltete die Crew das Bugstrahlruder ein, doch dann fiel plötzlich die gesamte Rudersteuerung aus. Selbst das Notruder funktionierte nicht mehr.

Die Besatzung versuchte nun, das Schiff nur mit den Hauptmaschinen wieder an den Liegeplatz zu steuern. Das gelang jedoch nicht. Das Schiff driftete ab und krachte im nördlichen Bereich des Hafens gegen eine Segelyacht, die dort festgemacht hatte.

Bei dem Zusammenstoß entstand ein beachtlicher Schaden an der Yacht. Auf einer Länge von etwa zehn Metern wurde das Boot beschädigt. Außerdem wurden zwei Abweiser der Hafenanlage beschädigt. Am Fahrgastschiff selbst gab es kaum Schäden, dort war lediglich etwas Farbe abgerieben.

Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Die Wasserschutzpolizei aus Stralsund und Sassnitz untersucht nun, wie es zu dem Ausfall kommen konnte. Nach ersten Erkenntnissen könnte ein Problem bei der Stromversorgung die Ursache für den Defekt der Rudersteuerung gewesen sein. Die genaue Unfallursache wird derzeit noch ermittelt.

Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Landeswasserschutzpolizeiamt Mecklenburg-Vorpommern – zur Originalmeldung

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