Straelen: Bundespolizei nimmt gesuchten Bulgaren fest
Am Freitagnachmittag, dem 21. August 2026, führte die Bundespolizei in Straelen (Kreis Kleve, Nordrhein-Westfalen) Kontrollen durch. Die Beamten hatten die Grenzkontrollen vorübergehend wieder eingeführt. Bei der Dammerbrucher Straße hielten sie einen 30-jährigen Bulgaren an.
Die Polizisten überprüften die Personalien des Mannes in ihren Systemen. Dabei kam schnell heraus, dass die Staatsanwaltschaft Magdeburg einen Haftbefehl gegen ihn ausgestellt hatte. Der Mann war also gesucht worden.
Der Hintergrund liegt im Jahr 2025. Das Amtsgericht Haldersleben hatte den Mann damals wegen Diebstahls verurteilt. Er sollte eine Geldstrafe von 30 Tagessätzen zahlen, wobei jeder Satz 50 Euro wert war. Insgesamt belief sich die Summe inklusive der Kosten auf 1591,50 Euro.
Hätte der Mann das Geld nicht bezahlt, hätte er eine Ersatzfreiheitsstrafe von 15 Tagen absitzen müssen. Durch die Festnahme in Straelen ist er nun im Griff der Justiz.
Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin – zur Originalmeldung