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Steinbach: Religiöse Vielfalt beim gemeinsamen Essen

Copyright und Urheber siehe Steinbach (Taunus)

Im Bürgerhaus trafen sich Menschen verschiedener Glaubensrichtungen zum 6. Interreligiösen Dialog. Im Mittelpunkt standen Speisen und deren Bedeutung für den Glauben.

Am 19. August 2026 kamen etwa 60 Menschen im Bürgerhaus von Steinbach (Hochtaunuskreis, Hessen) zusammen. Organisiert wurde der Abend von einer großen Gruppe aus Kooperationspartnern. Mit dabei waren die katholische St. Bonifatiusgemeinde, die evangelische St. Georgsgemeinde, der Verein IFIS e.V., die Ahmaddiyya Muslim Jamaat, das Rumi Kulturzentrum Frankfurt e.V. und die Soziale Stadt Steinbach.

Das Thema des Abends waren die Bedeutungen von Speisen und religiösen Riten beim Essen. Die Teilnehmer saßen an Tischen und tauschten sich über ihre eigenen Traditionen aus. Dabei wurde deutlich, dass viele Dinge in verschiedenen Kulturen eine ähnliche Rolle spielen. So ist das Brot für Christen in Europa das, was der Reis für Muslime im asiatischen Raum ist.

Auch für den Geschmack war gesorgt. Es gab verschiedene frisch gebackene Brotsorten, Mango Lassi aus Pakistan und die türkische Speise Asure. Letztere löste besonders spannende Gespräche aus. Die Teilnehmer erfuhren, dass die sogenannte Noah-Suppe aus Getreide, Trockenfrüchten, Kichererbsen und Bohnen auf die Geschichte der Arche Noah zurückgeht. Die Legende besagt, dass Noah aus allen restlichen Vorräten diese Suppe zubereiten ließ, bevor die Menschen und Tiere das Schiff am Berg Ararat verließen.

Bärbel Andresen bedankte sich am Ende des Abends bei allen, die die Veranstaltung organisiert und die Speisen beigesteuert hatten. Neben ihr waren auch Selim Akdem, Uwe Eilers, Rolf Geyer, Christof Reusch, Kashif Janjua und Taher Nawaz an der Gestaltung des Abends beteiligt.

Quelle: Steinbach (Taunus) – zur Originalmeldung

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