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Steglitz-Zehlendorf startet neuen Plan gegen extreme Hitze

Das Bezirksamt in Berlin will die Bewohner besser vor Hitzewellen schützen. Dafür gibt es nun einen aktualisierten Aktionsplan und kühle Zufluchtsorte.

In Steglitz-Zehlendorf (Berlin) gibt es jetzt einen neuen Hitzeaktionsplan. Das Bezirksamt hat die überarbeitete Fassung beschlossen, um die Gesundheit der Menschen bei extremen Temperaturen zu schützen. Insgesamt enthält das Konzept 21 verschiedene Maßnahmen. Damit will der Bezirk sowohl schnell auf aktuelle Hitzewellen reagieren als auch langfristig besser vorbereitet sein.

Besonders wichtig ist die Hilfe für Menschen, die durch die Hitze schneller krank werden oder gefährdet sind. Dazu zählen vor allem alte Menschen, Pflegebedürftige, Schwangere, stillende Mütter und Familien mit kleinen Kindern. Auch Leute, die draußen arbeiten, sind besonders betroffen. Sie sollen ihr Verhalten an heißen Tagen anpassen, um gesund zu bleiben.

Da es aktuell wieder sehr heiß ist, gibt es konkrete Angebote für die Bewohner. Wer eine Abkühlung braucht, kann sogenannte kühle Räume nutzen. Die Dreifaltigkeitskirche in Lankwitz und die Pauluskirche in Zehlendorf öffnen ihre Türen an Tagen mit Hitzewarnung von 14 bis 18 Uhr. Dort helfen Ehrenamtliche und Leute vom Arbeiter-Samariter-Bund. Die Kirchen sind rollstuhlgerecht, haben Toiletten und geben kostenloses Trinkwasser aus.

Der neue Plan ist keine freiwillige Idee, sondern Gesetz. Seit November 2025 gibt es ein Berliner Klimaanpassungsgesetz. Dieses verpflichtet alle Bezirke, innerhalb von zwei Jahren einen eigenen Plan zu erstellen, der auf dem landesweiten Konzept aufbaut. Die Fachämter im Bezirk haben die Details nun ausgearbeitet.

Das Bezirksamt rät zudem, die Wohnungen tagsüber abzudunkeln und nur früh morgens oder spät abends zu lüften. Man solle zudem darauf achten, genug zu trinken und öfter mal nach älteren Nachbarn zu sehen. Da die Hitze in der Stadt immer mehr zunimmt, will das Amt die Maßnahmen in Zukunft immer wieder erweitern.

Quelle: Senatskanzlei Berlin – zur Originalmeldung

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