Stegaurach bleibt weiterhin Fairtrade-Stadt
Die Gemeinde Stegaurach (Landkreis Bamberg, Bayern) erfüllt auch weiterhin alle Bedingungen der FairtradeTowns-Kampagne. Deshalb darf der Ort für weitere zwei Jahre den Titel „Fairtrade-Stadt“ tragen.
Das Ganze funktioniert über fünf feste Regeln. Erstens trinken der Bürgermeister und der Gemeinderat Kaffee aus fairem Handel. Zweitens gibt es einen offiziellen Ratsbeschluss, mit dem die Gemeinde den fairen Handel unterstützt. Eine eigene Steuerungsgruppe kümmert sich zudem darum, dass die verschiedenen Aktivitäten koordiniert werden.
Auch im Alltag der Bürger kommt das Thema vor: In lokalen Geschäften und Gaststätten werden Produkte angeboten, die fair gehandelt wurden. Außerdem leisten Leute aus der Zivilgesellschaft Bildungsarbeit, und die Medien vor Ort berichten über die Projekte.
Erstmals verliehen wurde die Auszeichnung durch den Verein Fairtrade Deutschland e.V. im Jahr 2020. Bürgermeister Thilo Wagner sieht in der Verlängerung ein Zeichen dafür, dass das Thema im Ort fest verankert ist. Laut Wagner arbeiten Politik, Wirtschaft und Bürger hier eng zusammen.
Stegaurach ist damit Teil eines großen Netzwerks. In Deutschland gibt es bereits über 820 solcher Städte und Gemeinden. Weltweit sind es mehr als 2.000 Orte in 36 verschiedenen Ländern, zum Beispiel in Brasilien, Schweden oder Großbritannien. Wer mehr über die Kampagne wissen möchte, findet Informationen unter www.fairtrade-towns.de.
Quelle: Stegaurach – zur Originalmeldung