Stadtwerke Baden-Baden und Gaggenau planen gemeinsame Firma
Die Stadtwerke Baden-Baden (Baden-Württemberg) und die Stadtwerke Gaggenau gehen einen neuen Weg. Beide Unternehmen haben eine Absichtserklärung unterschrieben. Damit machen sie deutlich, dass sie ihre Zusammenarbeit deutlich ausweiten wollen. Bisher halfen sie sich bereits gegenseitig beim Einkauf oder bei der Ausbildung von Lehrlingen. Jetzt soll daraus mehr werden: Die beiden Versorger planen eine gemeinsame Servicegesellschaft.
Der Grund für diesen Schritt ist der Druck, unter dem die kommunalen Energieversorger stehen. Die Energiewende, die Digitalisierung und immer strengere Vorschriften machen die Arbeit komplizierter. Zudem fehlt es an Fachkräften, während gleichzeitig viel Geld in neue Technik investiert werden muss. Mit der Kooperation wollen die Stadtwerke ihre Stärken bündeln. So können sie ihr Wissen besser teilen und sich gegenseitig aushelfen, wenn irgendwo Personal fehlt.
Das soll am Ende auch den Kunden helfen. Die Versorgung mit Energie und Wärme soll so langfristig sicher und wirtschaftlich bleiben. Auch für die Mitarbeiter gibt es Vorteile: Sie können sich besser austauschen und Spezialwissen gemeinsam aufbauen. Das macht beide Betriebe als Arbeitgeber attraktiver.
Aktuell ist die Zusammenarbeit noch ein Plan auf dem Papier. In den nächsten Monaten wird nun genau ausgearbeitet, wie die neue Servicegesellschaft rechtlich und finanziell funktionieren soll. Am Ende müssen die zuständigen Gremien über die konkreten Schritte entscheiden.