Stade: Audi überschlägt sich auf der A26
Es war Berufsverkehr am frühen Morgen, als es gegen 07:35 Uhr in Stade (Niedersachsen) krachte. Ein 19-jähriger Fahrer aus Jork war mit seinem Audi A3 auf der A26 unterwegs. Er kam aus Richtung Horneburg und fuhr auf dem Überholstreifen in Richtung Stade.
Zur gleichen Zeit wollte ein 23-jähriger Mann aus Stade mit seinem Mercedes-Vito von der Landesstraße 111 auf die Autobahn in Richtung Cuxhaven auffahren. Dabei passierte der Fehler: Der Fahrer des Transporters achtete nicht auf den Verkehr, der von hinten kam. Er zog sofort auf den linken Fahrstreifen, um einen LKW zu überholen.
Der junge Audifahrer hatte keine Chance mehr. Er konnte weder rechtzeitig bremsen noch ausweichen und prallte voll gegen den Mercedes. Durch den heftigen Aufprall geriet der Audi ins Schleudern, überschlug sich und kam schließlich auf dem Dach auf dem Standstreifen zum Stehen.
Trotz des schweren Unfalls konnte sich der 19-Jährige selbst aus dem Wrack befreien. Ein Notarzt versorgte ihn noch an der Unfallstelle, bevor der Rettungsdienst ihn mit leichten Verletzungen ins Stader Elbklinikum brachte. Der Fahrer des Transporters blieb unverletzt.
Die Feuerwehr Stade rückte aus, um die Unfallstelle abzusichern und auslaufende Betriebsstoffe aufzusaugen. Beide Fahrzeuge waren schwer beschädigt. Insgesamt schätzt man den Sachschaden auf etwa 16.000 Euro.
Während die Retter arbeiteten und die Polizei den Unfall aufnahm, waren der Haupt- und der Standstreifen für etwa eine Stunde gesperrt. Der Verkehr konnte zwar an der Stelle vorbeifließen, es kam aber zu leichten Behinderungen.
Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich der Fahrer des Transporters strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.