St 2092 bei Babensham: Vollsperrung ab 7. September
Auf der Staatsstraße 2092 in Babensham (Landkreis Rosenheim, Bayern) geht es mit den Bauarbeiten weiter. Ab Montag, dem 7. September, wird der Abschnitt zwischen Schmalzöd und Griesmeier komplett gesperrt. Die Arbeiten sollen bis Freitag, den 13. November, abgeschlossen sein.
Die Sanierung war nötig, weil der Boden unter der Straße viel schlechter war als gedacht. Deshalb musste das Staatliche Bauamt Rosenheim die Arbeiten erst einmal stoppen, um neue Pläne zu erstellen. Jetzt ist klar, wie es weitergeht: Auf dem etwa einen Kilometer langen Stück müssen rund 20 Zentimeter des Straßenaufbaus komplett ausgetauscht werden. Das ist deutlich mehr, als normalerweise gemacht wird. Außerdem wird der Untergrund verstärkt, damit die Straße nicht absackt, und die Entwässerung wird erneuert.
Für die Autofahrer gibt es eine Verbesserung: An engen Stellen wird die Straße auf bis zu sechs Meter verbreitert und Kurven werden entschärft. Das macht das Überholen und Aneinandervorbeifahren einfacher. Die Kosten für diesen Teil der Sanierung liegen bei etwa 1,65 Millionen Euro und werden vom Freistaat Bayern bezahlt.
Wer die Strecke nutzt, muss einen Umweg in Kauf nehmen. Die Umleitung führt ab Wasserburg am Inn über die B 304, die St 2357, die RO 35, die RO 39 und die MÜ 44 zurück nach Unterreit auf die St 2092. In der anderen Richtung läuft die Umleitung genau andersherum. Der Bus fährt von Oberreith kommend über Stadl, Wang und Schambach, bevor er wieder auf die St 2092 gelangt.
Anwohner können ihre Häuser so weit wie möglich erreichen. Die Baufirma verteilt Flugblätter, in denen genau steht, wie die Zufahrten geregelt sind und wie der Bau genau abläuft.
Nach der Winterpause geht es dann im Frühjahr 2027 weiter. Sobald das Wetter es zulässt, wird der restliche Abschnitt bis Schmalzöd saniert.
Quelle: Babensham – zur Originalmeldung