Speyer warnt vor Gefahren bei Niedrigwasser im Rhein
Im Rhein bei Speyer (Rheinland-Pfalz) steht das Wasser momentan sehr niedrig. Das sieht auf den ersten Blick vielleicht harmlos aus, ist aber gefährlich. Die Stadt warnt deshalb ausdrücklich davor, in den Fluss zu gehen oder darin zu schwimmen. Auch wenn das Wasser flach wirkt, kann die Strömung Menschen plötzlich erfassen und mitreißen. Zudem gibt es unter der Oberfläche oft Löcher oder Hindernisse, die man nicht sieht.
Ein weiteres Problem sind Dinge, die durch den niedrigen Pegel plötzlich sichtbar werden. Es kann sein, dass alte Kampfmittel oder andere gefährliche Gegenstände am Ufer oder im Flussbett liegen. Wer so etwas findet, darf die Dinge auf keinen Fall anfassen oder bewegen. Man soll sofort Abstand halten und die Polizei unter der 110 oder die Feuerwehr unter der 112 anrufen.
Die Stadt betont, dass die Rettung von Menschen aus dem Wasser trotzdem funktioniert. Der Brand- und Katastrophenschutz ist bereit. Die DLRG Speyer stellt das Rettungsboot am Binsfeld, auch wenn es bei dem niedrigen Stand gerade schwieriger ist, das Boot ins Wasser zu lassen. Die Feuerwehr Speyer hat zudem im Yachthafen ein Mehrzweckboot und ein Rettungsboot stationiert, die voll einsatzbereit sind. Die Einsatzkräfte nutzen die aktuelle Lage momentan auch für Ausbildungsfahrten.
Besonders Eltern sollen aufpassen. Kinder und Jugendliche dürfen nicht unbeaufsichtigt am Ufer spielen oder in den Fluss steigen. Der Rhein ist wegen der Strömung und dem vielen Schiffsverkehr grundsätzlich kein Ort zum Baden oder für Freizeitaktivitäten.
Quelle: Speyer – zur Originalmeldung